Welche Shopify-Daten werden übernommen?
Brieftaube arbeitet nicht mit einer getrennten, manuell gepflegten Adressliste. Stattdessen werden verfügbare Informationen aus dem verbundenen Shopify-Shop verwendet. Welche Felder tatsächlich vorhanden sind, hängt davon ab, welche Angaben in Shopify gepflegt wurden, welche Daten eine Bestellung enthält und welche Zugriffe Shopify für die App freigegeben hat.
Die wichtigsten Datengruppen
Datengruppe | Mögliche Inhalte | Verwendung in Brieftaube |
|---|---|---|
Kunden | Shopify-ID, Name, Kontaktangaben, Tags, Bestellanzahl, Kundenstatus sowie verfügbare Standard- oder Kundenanschrift | Segmente, Empfängerauswahl, Anrede und personalisierte Kundenvariablen |
Bestellungen | Bestell-ID und -nummer, Datum, Status, Wert, Währung, zugehöriger Kunde, Lieferanschrift und bestellte Positionen | Auslöser, zeitliche Regeln, Bestellvariablen, Produktbezug und Auswertung |
Produkte | Produkttitel, Varianten, Bilder, Anbieter, Produkttyp, Tags sowie weitere von Shopify bereitgestellte Produktangaben | Produktfilter, dynamische Produktbereiche und passende Empfehlungen im Brief |
Kundendaten und Anschriften
Für einen physischen Brief ist die postalische Anschrift entscheidend. Shopify kann Anschriften an unterschiedlichen Stellen enthalten, beispielsweise als Standardadresse eines Kunden oder als Lieferanschrift einer konkreten Bestellung. Brieftaube kann nur die Daten verwenden, die tatsächlich vorhanden und für die jeweilige Funktion verfügbar sind.
Vor jedem Versand zeigt die Empfängerprüfung, welche Anschrift für den Brief verwendet wird beziehungsweise ob ein Empfänger wegen fehlender oder unvollständiger Angaben ausgeschlossen wird. Prüfe die fertige Vorschau deshalb auch dann, wenn der Kunde in Shopify grundsätzlich eine Adresse besitzt.
Bestelldaten
Bestelldaten verbinden einen Kunden mit einem Zeitpunkt, einem Wert und den gekauften Produkten. Damit lassen sich beispielsweise Kunden nach ihrem letzten Kauf auswählen, Nachkauf-Flows zeitlich auslösen oder Bestellnummer, Bestelldatum, Bestellwert und Währung in einen Brief einsetzen.
Die verfügbare Bestellhistorie hängt von den Shopify-Berechtigungen ab. Standardmäßig können für Apps nur Bestellungen eines begrenzten historischen Zeitraums zugänglich sein. In der aktuellen Shopify-Ansicht weist Brieftaube darauf hin, dass ohne die zusätzliche Berechtigung read_all_orders keine vollständige Bestellhistorie zur Verfügung steht.
Produktdaten
Produktdaten werden benötigt, wenn ein Brief ein festes Produkt, ein zuletzt bestelltes Produkt oder eine dynamisch ausgewählte Produktempfehlung zeigen soll. Bei Produkten mit Varianten können Titel, Bild und weitere Angaben vom Hauptprodukt und der konkreten Variante abhängen.
Wenn ein Produktbild, eine Variante oder ein anderes benötigtes Feld fehlt, kann die Darstellung unvollständig sein. Verwende deshalb - sofern im Editor verfügbar - ein geeignetes Fallback und prüfe die Vorschau mit echten Beispieldaten.
Welche Daten werden nicht automatisch übernommen?
- Shopify-Passwörter, private Zugriffstoken oder Zugangsdaten zum Shopify-Adminbereich.
- Vollständige Zahlungs- oder Kreditkartendaten der Kunden.
- Daten aus Klaviyo oder anderen Diensten, solange keine gesonderte Verbindung eingerichtet wurde.
- Informationen, die in Shopify nicht vorhanden, nicht mehr verfügbar oder durch die bestätigten Berechtigungen nicht zugänglich sind.
- Eine rechtliche Einwilligung oder Versandberechtigung als automatisch erzeugte Tatsache. Die zulässige Nutzung der Kundendaten muss der Händler für seinen Anwendungsfall selbst prüfen.
Aktualisiert am: 21/08/2026
Danke!
